Foto: Instagram/klahtibiathlon

Am Freitag starten die Biathletinnen und Biathleten beim Weltcup in Kontiolahti. In Finnland stehen zunächst die Sprintbewerbe der Herren und Damen auf dem Programm, ehe am Samstag und Sonntag die Verfolgungs- und Mixed-Staffelrennen folgen. Simon Schempp fällt leider weiterhin wegen Krankheit aus.

Insgesamt wurden zwölf Athletinnen und Athleten für die Rennen in Kontiolahti nominiert.

Damen
– Laura Dahlmeier (SC Partenkirchen)
– Maren Hammerschmidt (SK Winterberg)
– Denise Herrmann (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
– Franziska Hildebrand (WSV Clausthal-Zellerfeld)
– Vanessa Hinz (SC Schliersee)
– Nadine Horchler (SC Willingen)

Herren
– Benedikt Doll (SZ Breitnau)
– Florian Graf (WSV Eppenschlag)
– Erik Lesser (SV Eintracht Frankenhain)
– Philipp Nawrath (SK Nesselwang)
– Arnd Peiffer (WSV Clausthal-Zellerfeld)
– Roman Rees (SV Schauinsland)

AKTUELLE STATEMENTS

Laura Dahlmeier
„Die Rennen in Korea sind von Anfang an perfekt für mich gelaufen. Ich habe mich wirklich riesig gefreut, dass es nach der WM gleich so gut weiter ging. Vor allem beim Schießen hatte ich mir vorgenommen, mich wieder voll zu fokussieren und möglichst fehlerfrei zu bleiben. Das ist mir richtig gut gelungen, und ich konnte mir ein positives Gefühl erarbeiten. Das gibt natürlich auch Selbstvertrauen für nächstes Jahr.

Mit der Zeitumstellung bin ich eigentlich recht gut zurechtgekommen. Wir haben ja nicht die kompletten acht Stunden umgestellt, sondern einen Mittelweg gewählt und uns nur um vier Stunden umgestellt. Das heißt, wir sind sehr spät ins Bett und dafür aber auch recht spät aufgestanden. Damit sollte dann hoffentlich auch die Rück-Anpassung an die finnische Zeit etwas leichter fallen.

Ich freue mich auf die Rennen in Finnland, auch wenn man merkt, dass es die letzten Rennen der Saison sind. Die Beine und der Kopf sind schon etwas müder als noch vor ein paar Wochen. Ich glaube da geht es allen gleich. Deshalb bin ich auch ganz froh gewesen, dass ich am Sonntag bei der Staffel mal pausieren konnte. Grundsätzlich habe ich an Kontiolahti sehr positive Erinnerungen. Das letzte Mal war ich dort vor zwei Jahren bei der WM. Und die war für mich und unser gesamtes Team ja auch ganz erfolgreich. Ich werde auf alle Fälle wieder Vollgas geben und dann schauen wir, was dabei rauskommt!“

Vanessa Hinz
„Nach der  WM lag ich drei Tage mit einem grippalen Infekt und Fieber im Bett. Mitte letzter Woche habe ich wieder angefangen, locker zu trainieren. Bei hohen Belastungen hat sich die Lunge zwar noch gemeldet, es wird aber peu á peu besser.

Jetzt bin ich gespannt, wie es in Kontiolahti läuft. Nach der Zwangspause fühlt es sich an, wie vor dem ersten Rennen der Saison – man weiß nicht genau, wo man steht. Ich kann noch nicht genau sagen, wie mein Körper den Infekt weggesteckt hat. Natürlich möchte ich an meine guten Ergebnisse anknüpfen, aber die Welt werde ich in Finnland wohl noch nicht einreißen können. Im Kopf bin ich auf jeden Fall hochmotiviert, dem taten die Extra-Tage nach dem WM-Rummel ganz gut.“