Das Reglement der Biathlon World Team Challenge basiert auf demselben, wie es auch für klassische Weltcup-Rennen gilt.

Aufgrund der Besonderheiten, wie etwa der kurzen Streckenlänge, ist das WTC-Reglement in einigen Punkten leicht modifiziert, um für die Zuschauer und Athleten bis zuletzt spannende Rennen – wie im Weltcup – zu garantieren. Das Sieger-Duo wird in zwei Rennen, durch ein Massenstartrennen (1. Halbzeit) und einen anschließenden Verfolgungswettbewerb (2. Halbzeit) ermittelt.

Es gehen zehn Teams mit jeweils einer Biathletin und einem Biathleten an den Start. Die Frauen laufen jeweils vier Runden, die Männer fünf Runden mit wechselndem stehend und liegend Schießen. Die Streckenlänge pro Runde beträgt zirka 1.243 Meter.

Die Zeitabstände für den Start des Verfolgungsrennens werden aus dem Rückstand des Massenstartrennens ermittelt und halbiert. Alle Teams, die 45 Sekunden oder mehr Rückstand auf die Führenden haben, werden zeitgleich in die zweite Halbzeit geschickt. Selbst die Paare, die die erste Halbzeit erfolglos abgeschlossen haben , haben so noch eine Chance auf den Sieg.

Wer nun nach weiteren neun Runden im Verfolgungsrennen als Erster über die Ziellinie geht, hat die Biathlon World Team Challenge gewonnen. Noch wichtiger als im normalen Weltcup ist beim Biathlon auf Schalke die Zielsicherheit am Schießstand. Hier verfügt jeder Starter jeweils nur über fünf Schuss. Nachladen ist nicht möglich. Für jeden Fehlschuss muss eine Strafrunde von ca. 75 Metern gelaufen werden. Aufgrund der kurzen Streckenlänge lassen sich Rückstände durch Strafrunden nur sehr schwer wieder aufholen.