|
Zwei Starter der VELTINS Biathlon WTC 07 am Samstag (29.12.) haben sich beim Saisonauftakt im finnischen Kontiolahti in einer ausgezeichneten Form präsentiert. Während die deutsche Biathletin Martina Glagow am Donnerstagvormittag (29.11.) den Sieg bei den Frauen einheimste, dominierte am Nachmittag der Franzose Vincent Defrasne die Männerkonkurrenz.
Jeweils um 13.45 Uhr finden am Freitag (30.11., ab 13.35 Uhr im ZDF) und am Samstag (1.12., ab Martina Glagow überzeugte beim ersten Weltcuprennen des Winters durch eine taktisch kluge Einteilung der Kräfte. Nach 15 Kilometern und einer sehr schnellen Schlussrunde sowie fehlerfreiem Schießen verwies die 28-Jährige Tatjana Moisejewa auf den zweiten Rang. Auf der drei Kilometer langen Schlussrunde nahm Glagow der bis dahin führenden Russin 17,9 Sekunden ab und legte den Parcours letztlich knapp sieben Sekunden schneller als ihre an diesem Tage ärgste Konkurrentin zurück.
Die Gesamtweltcup-Siegerin des Jahres 2003 freute sich besonders über ihr gutes Ergebnis beim Schießen. „Ich wollte unbedingt fehlerfrei bleiben. Dass es nach Kampfschüssen in der letzten Serie geklappt hat, war ein zusätzlicher Motivationsschub“, berichtete sie freudestrahlend nach der Siegerehrung und ergänzte: „Eigentlich bin ich keine Schnellstarterin in den Winter. Darum ist der Sieg heute umso erfreulicher.“
Kathrin Hitzer (16.), Andrea Henkel (18.) und Kati Wilhelm (21.) hingegen blieben etwas hinter den Erwartungen zurück. Sandrine Bailly aus Frankreich, die Ende Dezember ebenfalls auf Schalke am Start sein wird, beendete das Rennen auf Rang 7.
Besser machte es Vincent Defrasne, der mit der 28-Jährigen in der VELTINS-Arena erneut ein Paar bilden wird. Sein Vorsprung auf den Zweitplatzierten Halvard Hanevold, auf den sich die Zuschauer am 29. Dezember ebenfalls freuen dürfen, betrug satte 23,6 Sekunden. Der französische Verfolgungs-Olympiasieger blieb das gesamte Rennen über fehlerfrei.
Die deutschen Starter der VELTINS Biathlon WTC 07 müssen hingegen noch etwas an ihrer Form arbeiten. Doch genau wie Michael Greis (25.), Alexander Wolf (36.) und Michael Rösch (58.) konnte auch Superstar Ole Einar Björndalen aus Norwegen, der das Rennen auf dem 29. Platz beendete, keinen der vorderen Ränge für sich behaupten.
|