Nach vier Siegen in Folge musste sich der König der Biathleten bei der VELTINS WTC 2007 zum ersten Mal nach vier Erfolgen geschlagen geben. Das russische Duo Ekaterina Iourieva und Dimitri Iarochenko verwies Ole Einar Björndalen und seine Partnerin Tora Berger auf den zweiten Rang.
"Dazu musste es irgendwann einmal kommen", gab sich der 33-Jährige sportlich fair. Es sei heute einfach nicht der Tag der Norweger gewesen. Entscheidend war für den fünffachen Olympiasieger in erster Linie die Vorstellung beim Massenstart: "Im ersten Durchgang habe ich Schwächen bei Schießen gezeigt." Mit der zweiten Halbzeit hingegen seien sowohl Tora Berger als auch er selbst zufrieden gewesen.
Allerdings müsse man ganz klar anerkennen, so Björndalen weiter, dass die Russen am heutigen Tag die mit Abstand beste Leistung des gesamten Starterfeldes gezeigt haben. "Beide haben unglaublich sicher geschossen." Obwohl er den fünften Titel in Serie verpasste, "bricht mir kein Zacken aus der Krone. Schließlich steht auf Schalke der Spaß im Vordergrund." Wer den Norweger indes kennt, der weiß ganz genau, dass der 33-Jährige immer gewinnen will, wenn er die Startnummer überstreift.
Die Lust an dem Biathlon-Spektakel auf Schalke hat der Ausnahmeathleten hingegen nicht verloren. "Im nächsten Jahr werde ich auf jeden Fall wiederkommen", verspricht Björndalen schon jetzt. Sein deutscher Michael Greis ist sich sicher: "Das wird Ole Einar nicht auf sich sitzen lassen. Mit dem ist im nächsten Jahr wieder zu rechnen."
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