In den letzten Tagen haben alle Biathlon-Fans der Jugend und den Junioren im weißrussischen Minsk-Raubichi die Daumen bei der Biathlon-Weltmeisterschaft gedrückt, mit Erfolg. Die deutschen Athleten kehren mit zwei Medaillen zurück, darunter die Goldmedaille und der Titel Junioren-Weltmeisterin für Marie Heinrich.

In der Verfolgung der Juniorinnen setzte sie sich als Siegerin durch.  Vor der letzten Runde lag Marie Heinrich lediglich 0,7 Sekunden vor ihrer Kontrahentin, sparte dann ihre Kraftreserven und konnte am Ende noch einmal ordentlich zulegen. Im Ziel hatte sie einen Vorsprung von 15,4 Sekunden auf die Zweitplatzierte Galina Vishnevskaya aus Kasachstan.

Junioren-Weltmeisterin im Sprint wurde die Französin Lena Arnaud. Marie Heinrich erzielte mit Platz 4 auch hier das beste deutsche Ergebnis.

Gerade die Damen präsentierten sich in guter Form. In der Staffel über 3x 6 Km der Juniorinnen mit Anna Weidel (Foto), Helene-Therese Hendel und Junioren-Weltmeisterin Marie Heinrich gewann das Team die Bronzemedaille.

Marie Heinrich war Schlussläuferin und ging als Dritte in die Schlussrunde, dicht gefolgt von der Österreicherin Dunja Zdouc. Aber auch hier hatte die Junioren-Weltmeisterin ihre Kraft gut eingeteilt um ihre Staffel sicher auf dem dritten Platz ins Ziel zu bringen.

Bei den männlichen Kollegen blieben die einzelnen Wettkämpfe leider ohne Medaille. Nachwuchsathlet Niklas Homberg sicherte sich im Sprint und in der Verfolgung der Junioren jeweils den vierten Platz.
Bei der Jugend zeigte Justus Strelow gute Leistungen und kam im Einzelrennen auf Platz sieben, im Sprint erreichte er den zehnten Platz und kam in der Verfolgung auf Platz sieben ins Ziel. Kollege Erik Weick erzielte ähnliche Resultate und kam im Sprint und in der Verfolgung jeweils auf Platz sieben.

In der nächsten Woche beginnt die Weltmeisterschaft der Senioren im finnischen Kontiolahti.