Jakov Fak, amtierender Massenstart-Weltmeister von Kontiolahti, wird am 28. Dezember 2015 zusammen mit Teja Gregorin bei der IKK classic Biathlon World Team Challenge auf Schalke an den Start gehen. Die Teilnahme des Gesamtweltcup-Dritten vergangenen Winters und der Bronzemedaillengewinnerin von Sotschi zeigt einmal mehr, dass der Biathlon auf Schalke immer mit Weltklasse-Athleten besetzt ist.

Dabei stand Jakov Faks Karriere schon vor dem Aus: In der Saison 2010/11 drohten Erfrierungen am Abzugsfinger seine sportliche Laufbahn zu beenden. Doch bei der Weltmeisterschaft 2012 in Ruhpolding demonstrierte der gebürtige Kroate mit seinem ersten Weltmeistertitel im Einzel, dass er sich nicht unterkriegen lässt.

Teja Gregorin reiht sich nahtlos bei den erfolgreichsten Biathleten Sloweniens ein. Die erfahrene Athletin holte Bronze in der olympischen Verfolgung von Sotschi und wurde 2009 bei der WM in Pyoeng Chang hinter Kati Wilhelm Einzel-Zweite. Zusammen bringen Fak und Gregorin sieben Weltcupsiege und 14 Podestplätze sowie zwei olympische und sieben WM-Medaillen mit in die VELTINS-Arena – eine starke Konkurrenz aus einer kleinen Biathlon-Nation, die sich auf Schalke sehen lassen kann!

„Es freut mich, dass wir mit Jakov Fak den aktuellen Weltmeister im Massenstart gewinnen konnten. Zusammen mit Teja Gregorin erreichte er 2013 schon das Podium bei uns in der Veltins Arena. Dieses Team wird auch 2015 ein Wort um den Sieg mitreden wollen und können“, äußert sich WTC-Chef-Organisator Herbert Fritzenwenger im Vorfeld.

Bei der IKK classic Biathlon World Team Challenge treten zehn Teams bestehend aus einer Biathletin und einem Biathleten an. Das Sieger-Duo wird durch ein Massenstartrennen und einen anschließenden Verfolgungswettbewerb ermittelt. Neben Jakov Fak und Teja Gregorin haben die Titelverteidiger Valentina Semerenko und Sergei Semenov aus der Ukraine sowie Dorothea Wierer und Lukas Hofer aus Italien bereits zugesagt.

In diesem Jahr müssen sich die Athleten auf einer neuen Sprintstrecke beweisen, die sogar weltcuptauglich ist. Die Athleten müssen pro Runde einen Höhenunterschied von rund 30 Metern überwinden. Damit ist die neue Strecke ein Quantensprung, wird diese internationalen Anforderungen gerecht.